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Barrierefreiheit nach BFSG — wen es betrifft und was zu tun ist
Seit Mitte 2025 gilt das Barrierefreiheitsstärkungsgesetz für viele digitale Angebote. Die erste ehrliche Frage ist nicht „wie setzen wir das um“, sondern „fallen wir überhaupt darunter“.
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Wen es betrifft
Das Gesetz richtet sich an Anbieter bestimmter digitaler Dienstleistungen gegenüber Verbrauchern — Onlineshops, Buchungen, Verträge. Reine Visitenkarten-Websites ohne Verkauf sind in vielen Fällen nicht erfasst, und für Kleinstunternehmen gibt es Ausnahmen.
Wir prüfen zuerst, ob du überhaupt betroffen bist. Jemandem eine Umsetzung zu verkaufen, die er nicht braucht, ist kein gutes Geschäft — nur ein kurzes.
Wichtig: Die rechtsverbindliche Einordnung ist eine juristische Frage. Wir sagen dir, was technisch zu tun wäre, und empfehlen bei Unsicherheit eine anwaltliche Prüfung.
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Was technisch dahintersteckt
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Struktur
Überschriften in logischer Reihenfolge, damit Vorleseprogramme die Seite sinnvoll wiedergeben.
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Kontraste und Größen
Text muss auch bei schlechtem Licht und mit eingeschränktem Sehen lesbar bleiben.
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Tastaturbedienung
Jede Funktion muss ohne Maus erreichbar sein, mit sichtbarem Fokus.
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Alternativtexte
Bilder, die Information tragen, brauchen eine Beschreibung. Dekoration braucht keine.
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Formulare
Beschriftungen, Fehlermeldungen und Pflichtfelder müssen eindeutig benannt sein.
Nichts davon zwingt zu einem langweiligen Design. Die meisten Anforderungen sind handwerkliche Sorgfalt, keine gestalterische Einschränkung.
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Fällst du unter das BFSG?
Die erste Frage ist nicht „wie setzen wir es um“, sondern „betrifft es uns überhaupt“. Dieser Test ersetzt keine Rechtsberatung, er sortiert nur vor.
Betroffenheits-Check
Vier Fragen zur groben Einordnung. Eine verbindliche Aussage kann nur ein Anwalt treffen.
Können Verbraucher über eure Seite etwas kaufen oder buchen?
Shop, Terminbuchung, Vertragsabschluss — nicht gemeint ist ein reines Kontaktformular.
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Häufige Fragen
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Wie es weitergeht
45 Minuten mit dem Inhaber. Kostenlos.
Du beschreibst dein Vorhaben. Wir sagen dir ehrlich, in welches Preisband es fällt, wie lange es dauert — und wenn eine andere Lösung besser passt, hörst du das im selben Gespräch.
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