/ Rechtliches
Allgemeine Geschäftsbedingungen
Die Spielregeln für Websites, Software und laufende Betreuung. Was im Angebot individuell vereinbart ist, geht immer vor.
Stand: 12. Oktober 2026
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§ 1 Geltungsbereich
- Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für alle Verträge zwischen Kaan Yigit, OnyxOne Systems (nachfolgend „Auftragnehmer“) und seinen Auftraggebern (nachfolgend „Kunde“).
- Sie umfassen insbesondere Webdesign und Webentwicklung, Onlineshops, die Entwicklung individueller Software und Kundenportale, Schnittstellen und Automatisierungen, KI-Integration, Suchmaschinenoptimierung (SEO), Suchmaschinenwerbung (SEA), Barrierefreiheit sowie Wartung, Betrieb und Betreuung.
- Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Auftragnehmer ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt. Individuelle Vereinbarungen im Angebot gehen diesen AGB vor.
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§ 2 Vertragsschluss
- Angebote des Auftragnehmers sind freibleibend, sofern sie nicht ausdrücklich als verbindlich bezeichnet sind. Schriftliche Angebote gelten — wenn nichts anderes angegeben ist — 30 Tage.
- Der Vertrag kommt durch Annahme des Angebots in Textform (z. B. per E-Mail oder Unterschrift) oder durch Auftragsbestätigung des Auftragnehmers zustande.
- Preisangaben und Preisrechner auf der Website sind Richtwerte und kein verbindliches Angebot. Verbindlich ist allein das schriftliche Angebot.
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§ 3 Leistungsumfang und Änderungen
- Art und Umfang der Leistungen ergeben sich aus dem Angebot und, sofern vorhanden, aus einer gemeinsam abgestimmten Leistungsbeschreibung (z. B. Anforderungsdokument, Etappenplan).
- Bei Websites und Software, die als abgeschlossenes Ergebnis beauftragt werden, schuldet der Auftragnehmer das vereinbarte Werk (Werkvertrag). Beratung, Betreuung, Wartung sowie Leistungen nach Aufwand werden als Dienstleistung erbracht (Dienstvertrag), sofern nichts anderes vereinbart ist.
- Änderungs- oder Erweiterungswünsche nach Vertragsschluss stimmen beide Seiten in Textform ab. Der Auftragnehmer teilt vorher mit, wie sie sich auf Preis und Termine auswirken. Ohne eine solche Abstimmung werden zusätzliche Leistungen nicht erbracht.
- Der Auftragnehmer darf zur Leistungserbringung qualifizierte Subunternehmer einsetzen. Er bleibt gegenüber dem Kunden für deren Leistung verantwortlich.
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§ 4 Mitwirkung des Kunden
- Der Kunde stellt alle für das Projekt benötigten Inhalte, Informationen und Zugänge — etwa Texte, Bilder, Logos, Schnittstellen-Dokumentationen, Testdaten und Zugangsdaten zu bestehenden Systemen — rechtzeitig, vollständig und in verwendbarer Form bereit.
- Der Kunde benennt einen Ansprechpartner, der Entscheidungen treffen oder kurzfristig herbeiführen kann, und gibt Zwischenstände innerhalb angemessener Frist frei.
- Der Kunde versichert, dass er zur Nutzung der bereitgestellten Inhalte berechtigt ist, und stellt den Auftragnehmer von Ansprüchen Dritter frei, die auf diesen Inhalten beruhen.
- Die rechtliche Prüfung von Inhalten und Geschäftsmodellen des Kunden (z. B. Wettbewerbs-, Marken- oder Heilmittelwerberecht) ist nicht geschuldet. Rechtstexte wie Impressum oder Datenschutzerklärung für die Website des Kunden liefert der Kunde oder ein von ihm beauftragter Dienstleister.
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§ 5 Termine
- Termine sind nur verbindlich, wenn sie ausdrücklich als verbindlich vereinbart sind. Sie setzen die rechtzeitige Mitwirkung des Kunden nach § 4 voraus.
- Verzögert sich die Mitwirkung oder treten Umstände ein, die der Auftragnehmer nicht zu vertreten hat (z. B. Ausfall von Drittanbietern, höhere Gewalt), verschieben sich Termine um die Dauer der Verzögerung zuzüglich einer angemessenen Anlaufzeit.
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§ 6 Vergütung und Zahlung
- Es gelten die im Angebot vereinbarten Preise. Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer berechnet (Kleinunternehmerregelung).
- Bei Festpreisprojekten sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, 50 % bei Auftragserteilung und 50 % nach Abnahme fällig. Größere Projekte werden nach den im Angebot festgelegten Etappen abgerechnet.
- Leistungen nach Aufwand werden monatlich auf Basis der dokumentierten Zeit abgerechnet. Laufende Leistungen (Wartung, Betrieb, SEO-Betreuung) werden monatlich im Voraus berechnet.
- Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zahlbar. Gerät der Kunde in Verzug, kann der Auftragnehmer nach vorheriger Ankündigung die weitere Arbeit bis zum Zahlungseingang ruhen lassen; gesetzliche Verzugszinsen bleiben vorbehalten.
- Kosten für Drittleistungen, die der Kunde auf eigenen Namen bezieht (z. B. Hosting, Domains, Lizenzen, Werbebudgets für Google Ads), sind nicht im Preis enthalten, es sei denn, das Angebot weist sie ausdrücklich aus.
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§ 7 Abnahme
- Werkleistungen meldet der Auftragnehmer als fertiggestellt. Der Kunde prüft sie innerhalb von 10 Werktagen und erklärt die Abnahme oder benennt konkrete Mängel in Textform. Bei Projekten in Etappen kann jede Etappe einzeln abgenommen werden.
- Unwesentliche Mängel berechtigen nicht zur Verweigerung der Abnahme.
- Erklärt der Kunde innerhalb der Frist weder die Abnahme noch benennt er einen Mangel, gilt das Werk als abgenommen. Gleiches gilt, wenn der Kunde das Werk produktiv nutzt, etwa die Website veröffentlicht oder die Software im Tagesgeschäft einsetzt. Ist der Kunde Verbraucher, tritt diese Wirkung nur ein, wenn der Auftragnehmer ihn mit der Fertigstellungsmeldung auf diese Folge hingewiesen hat.
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§ 8 Nutzungsrechte und Quellcode
- Bis zur vollständigen Bezahlung räumt der Auftragnehmer dem Kunden ein widerrufliches, einfaches Nutzungsrecht ein, das zu Test- und Abstimmungszwecken genügt.
- Mit vollständiger Bezahlung erhält der Kunde an den eigens für ihn erstellten Arbeitsergebnissen — Designs, Inhalte und individueller Quellcode — ein ausschließliches, zeitlich und räumlich unbeschränktes Nutzungsrecht, das auch das Recht zur Bearbeitung und zur Übertragung auf Dritte umfasst.
- Der Auftragnehmer übergibt nach vollständiger Bezahlung den Quellcode, die Repositories sowie die für den Betrieb nötigen Zugänge und eine Dokumentation in angemessenem Umfang.
- Allgemeine, nicht kundenspezifische Bausteine, Werkzeuge und Know-how, die der Auftragnehmer projektübergreifend einsetzt, bleiben sein Eigentum. Der Kunde erhält daran ein einfaches, zeitlich unbeschränktes Nutzungsrecht, soweit es für die Nutzung des Arbeitsergebnisses erforderlich ist.
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§ 9 Open Source und Drittanbieter
- Arbeitsergebnisse können Open-Source-Komponenten, Schriften, Bilder oder Dienste Dritter enthalten (z. B. Frameworks, Hosting, Zahlungs- oder KI-Dienste). Für sie gelten die Lizenz- und Nutzungsbedingungen des jeweiligen Anbieters; der Auftragnehmer benennt sie auf Anfrage.
- Für Verfügbarkeit, Preisänderungen und Leistungsänderungen von Drittanbietern ist der Auftragnehmer nicht verantwortlich. Er informiert den Kunden, sobald ihm Änderungen bekannt werden, die das Projekt betreffen.
- Bei KI-gestützten Funktionen schuldet der Auftragnehmer die vereinbarte technische Integration, nicht die inhaltliche Richtigkeit jeder einzelnen automatisch erzeugten Ausgabe.
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§ 10 Laufende Leistungen und Kündigung
- Für laufende Leistungen wie Wartung, Betrieb, Hosting oder SEO-Betreuung gilt die im Angebot genannte Mindestlaufzeit. Danach verlängert sich der Vertrag auf unbestimmte Zeit und kann von beiden Seiten mit einer Frist von einem Monat zum Monatsende gekündigt werden.
- Ist keine Mindestlaufzeit vereinbart, gilt von Beginn an die Frist von einem Monat zum Monatsende.
- Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Kündigungen bedürfen der Textform.
- Bei Vertragsende unterstützt der Auftragnehmer die Übergabe an den Kunden oder einen neuen Dienstleister. Aufwand, der über die Übergabe von Code, Daten und Zugängen hinausgeht, wird nach Aufwand berechnet.
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§ 11 Mängel
- Es gelten die gesetzlichen Mängelrechte mit folgenden Maßgaben. Der Auftragnehmer hat zunächst das Recht zur Nacherfüllung.
- Der Kunde meldet Mängel in Textform und beschreibt sie so genau, dass sie sich nachvollziehen lassen (betroffene Funktion, Schritte, Gerät bzw. Browser).
- Ist der Kunde Unternehmer, verjähren Mängelansprüche in einem Jahr ab Abnahme. Dies gilt nicht bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit, Arglist sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit.
- Kein Mangel liegt vor, wenn ein Fehler auf Änderungen des Kunden oder Dritter am Arbeitsergebnis, auf Updates von Browsern, Betriebssystemen oder Drittdiensten nach der Abnahme oder auf vom Kunden bereitgestellte Inhalte zurückgeht.
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§ 12 Haftung
- Der Auftragnehmer haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz und im Umfang einer übernommenen Garantie.
- Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht — einer Pflicht, deren Erfüllung die Durchführung des Vertrags erst ermöglicht und auf die der Kunde vertrauen darf — ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung für leichte Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
- Für den Verlust von Daten haftet der Auftragnehmer nur in dem Umfang, der bei regelmäßiger Datensicherung durch den Kunden entstanden wäre — es sei denn, die Datensicherung gehört zu den vereinbarten Leistungen des Auftragnehmers.
- Für Rankings in Suchmaschinen, Werbeerfolge oder Umsatzsteigerungen übernimmt der Auftragnehmer keine Garantie, sofern sie nicht ausdrücklich als solche vereinbart ist.
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§ 13 Vertraulichkeit und Datenschutz
- Beide Seiten behandeln alle nicht öffentlichen Informationen der anderen Seite vertraulich, auch über das Vertragsende hinaus. Auf Wunsch schließen die Parteien vor dem Erstgespräch eine gesonderte Vertraulichkeitsvereinbarung.
- Verarbeitet der Auftragnehmer personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden, schließen die Parteien vor Beginn einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung nach Art. 28 DSGVO.
- Im Übrigen gilt die Datenschutzerklärung des Auftragnehmers.
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§ 14 Referenznennung
Der Auftragnehmer darf den Kunden mit Namen und Logo als Referenz nennen und das Projekt in seinem Portfolio zeigen, soweit dabei keine vertraulichen Informationen offengelegt werden. Der Kunde kann dem jederzeit in Textform widersprechen.
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§ 15 Widerrufsrecht für Verbraucher
Ist der Kunde Verbraucher (§ 13 BGB) und wird der Vertrag ausschließlich über Fernkommunikationsmittel (z. B. E-Mail, Telefon, Kontaktformular) oder außerhalb von Geschäftsräumen geschlossen, steht ihm ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.
Widerrufsbelehrung
Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns (Kaan Yigit, OnyxOne Systems, Eichenstraße 14, 56727 Mayen, Telefon +49 151 61566782, E-Mail info@onyxone.systems) mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder eine E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung vor Ablauf der Frist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.
Vorzeitiges Erlöschen
Bei einem Vertrag über Dienstleistungen erlischt das Widerrufsrecht, wenn wir die Dienstleistung vollständig erbracht haben und mit der Ausführung erst begonnen haben, nachdem Sie dazu Ihre ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig Ihre Kenntnis davon bestätigt haben, dass Sie Ihr Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch uns verlieren.
Muster-Widerrufsformular
Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, können Sie folgende Erklärung per E-Mail oder Brief an die oben genannte Adresse senden: „Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*) — Bestellt am (*) — Name des/der Verbraucher(s) — Anschrift des/der Verbraucher(s) — Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier) — Datum.“ (*) Unzutreffendes streichen.
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§ 16 Schlussbestimmungen
- Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts. Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht zwingende Schutzvorschriften des Staates entzogen werden, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat.
- Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus diesem Vertrag der Sitz des Auftragnehmers laut Impressum.
- Sollte eine Bestimmung dieser AGB unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung.